Ausbildungsfonds Pflege Hamburg GmbH

Für die Freie und Hansestadt Hamburg wird die neu gegründete Ausbildungsfonds Pflege Hamburg GmbH die Umsetzung dieses Finanzierungsverfahrens übernehmen. Sie wird dafür vom Senat mit der Wahrnehmung dieser Aufgabe „beliehen“.

KONTAKT INFO

Herzlich Willkommen bei der Ausbildungsfonds Pflege Hamburg GmbH

Am 01. Januar 2020 tritt das neue Pflegeberufegesetz (PflBG) in Kraft. Es sieht vor, dass ab diesem Zeitpunkt die drei bisher eigenständigen Ausbildungen zur Gesundheits- und Krankenpflege, zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und zur Altenpflege zu einem neuen Ausbildungsberuf mit dem Titel Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann zusammengeführt werden.
Bei dieser Reform handelt es sich um die größte Umstrukturierung und Modernisierung im Bereich der Pflegeausbildungen in den letzten fünfzehn Jahren.

Der Bundesgesetzgeber hat beschlossen, dass die Finanzierung der neuen Ausbildung durch ein Ausgleichsverfahren erfolgt. Ziel dieses Verfahrens ist die Sicherung und Schaffung von mehr Ausbildungsplätzen durch eine wettbewerbsneutrale Finanzierung der Ausbildungskosten. Die dafür benötigten Mittel werden durch alle ausbildenden oder nicht ausbildenden Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, durch das Land Hamburg sowie die soziale und private Pflegeversicherung aufgebracht.

Für die Freie und Hansestadt Hamburg übernimmt die neu gegründete Ausbildungsfonds Pflege Hamburg GmbH die Umsetzung dieses Finanzierungsverfahrens. Sie ist dafür vom Senat mit der Wahrnehmung dieser Aufgabe „beliehen“ worden.

Auf unserer Internetseite finden Sie die gesetzlichen Grundlagen, Informationen zum Verfahren, Antworten auf häufig gestellte Fragen, allgemeine Informationen zum neuen Ausbildungsberuf und alle nötigen Kontaktdaten, um sich mit dem Team der Ausbildungsfonds Pflege Hamburg GmbH in Verbindung zu setzen. Gerne beantworten wir Ihre noch offen gebliebenen Fragen.

Über den Login-Button gelangen Sie auf die Eingabemaske zur Online-Datenerhebung.

Nachrichten

Ab dem 15. Juli 2019 wird die Datenbank für Ihre Eingaben geschlossen, da die zuständige Stelle ab diesem Zeitpunkt die Berechnung des Gesamtfinanzierungsbedarfes für das Kalenderjahr 2020 vornehmen muss. Für Einrichtungen, die bis zu diesem Zeitpunkt keine Meldung vorgenommen haben, können keine Ausbildungskosten mehr berücksichtigt werden.

Am 15. Juni 2019 ist die Frist für die Meldung der Daten im Finanzierungsverfahren für die neue Pflegeausbildung nach Pflegeberufegesetz (PflBG) und Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung (PflAFinV) verstrichen. Alle Einrichtungen, die ihre Meldung bislang noch nicht vorgenommen haben, sind somit ihrer vorgeschriebenen Meldepflicht nicht nachgekommen.

Das Dateneingabeportal bleibt für die Entgegennahme auch verspäteter Meldungen dennoch zunächst weiterhin geöffnet.

Am 15. Juni 2019 endet die Frist für die Meldung der Daten im Finanzierungsverfahren für die neue Pflegeausbildung nach Pflegeberufegesetz (PflBG) und Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung (PflAFinV). Zur Meldung der vorgesehenen Daten sind alle ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sowie Krankenhäuser mit Betriebssitz in der Freien und Hansestadt Hamburg gesetzlich verpflichtet. Die Pflegeschulen, die in 2020 nach dem PflBG ausbilden möchten, sind ebenfalls zur fristgemäßen Meldung ihrer geplanten Schülerzahlen verpflichtet.

 

Am 02. April 2019 hat im Haus des Sports eine zentrale Informationsveranstaltung zum Finanzierungsverfahren für die neue Pflegeausbildung stattgefunden.

Eingeladen waren Vertreter aller Krankenhäuser, aller ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sowie der Pflegeschulen in Hamburg.

Rund zweihundert Gäste sind der Einladung gefolgt und konnten sich über die Grundzüge des neuen Finanzierungsverfahrens nach Pflegeberufegesetz (PflBG) und Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungs-verordnung (PflAFinV) sowie über die konkret anstehenden nächsten Schritte und Meldetermine informieren.

Wir informieren über...

  • Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz hat von der im Pflegeberufegesetz verankerten Möglichkeit der Bestimmung und Beleihung einer zuständigen Stelle für die Organisation und Verwaltung des Ausbildungsfonds Gebrauch gemacht und der von der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft (HKG) und der Hamburgischen Pflegegesellschaft (HPG) gemeinsam gegründeten "Ausbildungsfonds Pflege Hamburg GmbH" die Organisation und Verwaltung des Ausbildungsfonds übertragen. Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg hat dem am 11. Juni 2019 zugestimmt.

     Beleihung durch die Freie und Hansestadt Hamburg
  • Auf der Grundlage von § 7 des Hamburgischen Gesetzes zur Ausführung des Pflegeberufegesetzes (HmbAGPflBG) vom 06. Juni 2019 hat der Senat am 11. Juni 2019 mit der Hamburgischen Verordnung über die Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierung (HmbPflAFinVO) ergänzende Bestimmungen zur Umsetzung des Finanzierungsverfahrens für die neue Pflegeausbildung nach Pflegeberufegesetz (PflBG) und Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung (PflAFinV) verordnet. Veröffentlicht sind diese im Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblatt HmbGVBl. Nr. 20, S. 189. Den Verordnungstext finden Sie hier:
     Hamburgische Verordnung über die Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierung
  • Am 06. Juni 2019 hat die Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg das Hamburgische Gesetz zur Ausführung des Pflegeberufegesetzes (HmbAGPflBG) beschlossen. Veröffentlicht ist dieses Gesetz im Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblatt (HmbGVBl. 2019, S. 174). Den Gesetzestext finden Sie hier:
     Hamburgisches Gesetz zur Ausführung des Pflegeberufegesetzes
  • Am 02. Oktober 2018 wurde vom Bundesrat die Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung (PflAFinV) beschlossen. Diese Verordnung regelt die Einzelheiten der Finanzierung der neuen Pflegeausbildung, u. a. die Mitteilungspflichten, Melde- und Festsetzungstermine sowie Regelungen zum Zahlungsverkehr. Den Verordnungstext finden Sie hier:
     Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung (PflAFinV)
  • Im Juli 2017 wurde vom Bundestag das Pflegeberufereformgesetz (PflBRefG) beschlossen. Dieses Gesetz regelt die Zusammenführung der drei bisher eigenständigen Ausbildungen zur Gesundheits- und Krankenpflege, zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und zur Altenpflege zu einem neuen Ausbildungsberuf mit dem künftigen Abschluss zur Pflegefachfrau- bzw. –mann. Neben inhaltlichen Regelungen zu Rahmenbedingungen und Aufbau der Ausbildung sind im Pflegeberufereformgesetz auch bereits viele Festlegungen zur Finanzierung der neuen Pflegeausbildung getroffen worden. Den Gesetzestext finden Sie hier:
     Gesetz zur Reform der Pflegeberufe (Pflegeberufereformgesetz PflBRefG)

Das Finanzierungsverfahren der neuen Pflegeausbildung nach PflBG und PflAFinV wird zum besseren Verständnis in einer Präsentation zu den Grundzügen des Verfahrens (1) erläutert. Eine weitere Präsentation soll die konkret anstehenden nächsten Schritte (2), die einzuhaltenden Melde- und Festsetzungsfristen sowie schon im Vorwege mögliche Vorbereitungen auf die Datenmeldung erläutern. Darüber hinaus finden Sie hier eine Terminübersicht für die nächsten Schritte in 2019 (3).

Die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe (PflAPrV) – Drucksache vom 01. August 2018 – können Sie sich hier ansehen. Sie regelt die Mindestanforderungen an die Ausbildung zur Pflegefachfrau- bzw. –mann, Näheres zu Kooperationsvereinbarungen, Inhalte und Verfahren der staatlichen Prüfung, Bestimmungen für die Anerkennung von Ausbildungen aus anderen Ländern der Europäischen Union etc.
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Tage bis zur Daten-ABGABE spätestens am 15.06.2019

Wie können wir Ihnen helfen?

Die häufigsten Fragen

Die Meldefrist im Finanzierungsverfahren für die neue Pflegeausbildung für alle Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Pflegeschulen endet am 15. Juni jeden Jahres, erstmals am 15. Juni 2019.

Zur Teilnahme am Ausgleichsverfahren sind alle zur Versorgung nach § 108 Sozialgesetzbuch V zugelassenen Krankenhäuser und alle zur Versorgung nach § 71 und 72 Sozialgesetzbuch XI zugelassenen ambulanten und (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen verpflichtet.

Das neue Finanzierungsverfahren nach Pflegeberufegesetz (PflBG) und Finanzierungsverordnung (PflAFinV) gilt für alle Auszubildenden im neuen Pflegeberuf mit dem Abschluss zur „Pflegefach/-frau/-mann“, die nach Inkrafttreten des Gesetzes am 01. Januar 2020 mit ihrer Ausbildung beginnen. Die bis zu diesem Zeitpunkt bereits begonnenen Ausbildungen zur „Gesundheits- und Krankenpflege“ und „Gesundheits- und Kinderkrankenpflege“ nach Krankenpflegegesetz, sowie zur „Altenpflege“ nach Altenpflegegesetz (AltPflG) werden nicht über das neue Verfahren finanziert. Für diese Auszubildenden bleibt es bei den bisherigen Finanzierungsverfahren nach Hamburgischer Ausbildungszuschlagsverordnung bzw. Hamburgischer Altenpflegeumlageverordnung (HmbAltPflUmlVO).

Ebenfalls nicht berührt vom neuen Finanzierungsverfahren sind die Ausbildungen im Assistenzberuf „Gesundheits- und Pflegeassistenz“, sowie im Krankenhausbereich die Ausbildungen zur Ergotherapie, Diätassistenz, Hebamme, Krankengymnastik, Physiotherapie, Laboratoriumsassistenz, Radiologieassistenz, Orthoptik, Logopädie und zur medizinisch-technischen Assistenz für Funktionsdiagnostik.

Ja, es wird ab 2020 zwei Ausbildungszuschläge geben, da das neue Finanzierungsverfahren ausschließlich für den neuen Pflegeberuf gilt. Das bedeutet, dass nur die neu beginnenden Auszubildenden im ersten Ausbildungsjahr des neuen Ausbildungsberufes über den Zuschlag aus dem Ausbildungsfonds Pflege Hamburg finanziert werden. Die Auszubildenden, die bereits begonnen haben und sich im zweiten oder dritten Jahr ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege oder zur Altenpflege befinden, werden weiter über die bereits bestehenden Verfahren nach der Ausbildungszuschlagsverordnung oder der Hamburgischen Altenpflegeumlageverordnung (HmbAltPflUmlVO) finanziert. Darüber hinaus werden auch die Ausbildungen zur Gesundheits- und Pflegeassistenz weiterhin über das bisherige Verfahren nach der HmbAltPflUmlVo finanziert.

Die Finanzierung der Ausbildung zur Gesundheits- und Pflegeassistenz läuft wie gewohnt weiter über das Umlageverfahren nach der HmbAltPflUmlVO. Als ausbildende Einrichtungen melden Sie daher weiterhin wie in den letzten Jahren Ihre Auszubildenden zur/zum GPA entsprechend der geregelten Meldefristen an die Abteilung Ausbildungsumlage bei der Hamburgischen Pflegegesellschaft e. V.

Das neue Verfahren zur Datenerhebung wird onlinegestützt sein. Wir benötigen daher in einem ersten Schritt von allen teilnehmenden Einrichtungen die Meldung der juristisch vertretungsberechtigten Personen, die zur Einrichtung eines Nutzer-Accounts berechtigt sind. Über den Login-Button auf dieser Internetseite gelangen Sie auf die Eingabemaske zur Datenerhebung. Dort finden Sie weitere Hilfestellungen zur Dateneingabe.